Neue Feuerschutzhelme Im Jahre 1943 muss die Feuerwehr Hachum neue Stahlhelme erhalten  haben. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um die Exemplare, die  heute noch im Spritzenhaus zu bewundern sind und hin und wieder, wenn  auch bei traurigen Anlässen, Verwendung finden.  Der Landrat des Kreises Wolfenbüttel hat jedenfalls mit Schreiben vom 30.  Juli 1943 die Anschaffung bewilligt und die Übernahme der Kosten in Höhe  von 211,11 Reichsmark für insgesamt 16 Stück Feuerwehrstahlhelme,  beschafft von der Firma Theodor Peters aus Braunschweig, zugesagt.  Etwa zur selben Zeit befinden sich in den Unterlagen Hinweise, dass  Zuschüsse für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses beantragt  worden sind. Der Regierungsinspektor Storbeck hat mit Schreiben vom 19.  Juli 1943 eine Beihilfe für den Bau eines neuen Spritzenhauses  befürwortet. Das dieser Neubau realisiert werden konnte, ist weitgehend  bekannt. Zuschußwesen Ohne öffentliche Zuschüsse kann keine Feuerwehr existieren. Das  trifft nicht nur heute zu, sondern war auch zu Gründerzeiten der  Fall. Was damals von heute unterscheidet, ist die Großzügigkeit der  Öffentlichen Hand.  So wurden von der Kreisdirektion mit Schreiben vom 2. März 1923  Zuschüsse in Höhe von 1.500,-- Mark für die Anschaffung von 15  Meter Schlauch beantragt. Die Gesamtkosten betrugen 2.500,--  Mark. Der Braunschweigische Minister des Innern hat daraufhin  mit Schreiben vom 14. Juni 1923 der Kreisdirektion mitgeteilt, dass  die Gesamtkosten in Höhe von 2,500,-- Mark aus dem Fond zur  Förderung des Feuerhilfswesens übernommen werden konnten.  Ein mehrseitiger Schriftverkehr befasst sich mit der Anschaffung  einer neuen Motorspritze für die Gemeinde Hachum.  Der Landrat des braunschweigischen Landkreises berichtet mit  Schreiben vom 14. Januar 1939 dem  Braunschweigischen  Minister des Innern, dass der Bürgermeister der Gemeinde  Hachum einen Antrag gestellt hat, der Gemeinde Hachum zur  Anschaffung einer Kleinmotorspritze einen Zuschuss aus Staats-  und Kreismitteln zu gewähren.  Der Kreisfeuerwehrführer habe die Bezuschussung und  Anschaffung der Spritze dringend empfohlen.  Am 27. Januar 1939 teilt der Innenminister dem Landrat per  Schreiben mit, dass er bereit sei, zu der Anschaffung der  Kleinmotorspritze eine Beihilfe in Höhe der Hälfte der  entstandenen  Kosten zu bewilligen, sofern  auch der  Kreisgemeindeverband Wolfenbüttel einen Zuschuss in Höhe von  mindestens der Hälfte der Staatsbeihilfe gewährt. Als  Mindestleistung der Spritze wurde eine Fördermenge von 800 Liter  pro Minute vorausgesetzt.  Gut ein Jahr später konnte die neue Motorspritze angeschafft  werden. Der Minister teilte dem Landrat mit Schreiben vom 4. Juni  1940 mit, dass von 3.754,50 Mark eine Summe von 1.877,25 Mark  übernommen werden konnten.  Die Hachumer Wehr hatte eine neue Motorspritze.  Während der Amtszeit von W. Mühe wurde in den 50er Jahren eine  neue Motorspritze angeschafft, die sich dann bei Einsätzen am 7.  Juni 1956 und am 5. Juli 1957 in Lucklum bewährte.  Hachumer Feuerwehr Hachumer Feuerwehr (C) der Webseite 2009-2014 by Renate Voigt Feuerwehr 2 Willkommen auf   www.hachum.net
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