Hachumer Verse Was wüssten wir vom Heimatland, was schon aus Hachums Tagen, pflegt`nicht ein Mann mit Sachverstand Vergang`nem nachzusagen Professor Hahn schrieb gelehrt auf zweiunddreißig Seiten die Chronik, die das Dorf heut`ehrt im Wandel langer Zeiten. Er fand heraus, dass unser Ort an guter Stell`gegründet, was er, wir glauben ihm auf`s Wort, geschichtlich klug empfindet. 1170 ist das Jahr, in dem man dann erkannte, dass es auch endlich nötig war, dass man den Platz benannte.  Da sich entschloss ein einz`lner nur, hier einstmals Fuß zu fassen, verfolgt`man dessen Lebnesspur was wir gern gelten lassen. Der Mann baut`eine Hütte auf, die er mit Holz umhegte und sie in seiner Tage Lauf besonders sorgsam pflegte. Recht schmuck am Weg sein Wohnsitz lag, es staunten die Passanten, und jeder lobte "Heim" samt "Hag" und "Haghem" sie es nannten. "Umhegtes Heim", so taufte man, war wir als Hachum lieben und, wer hier weilt, froh sagen kann, bis heut`ist`s so geblieben.   Mag auch der Zeiten Urgewalt verändern Land und Sitten, das, was bei Hachums Gründung galt, sei allzeit unumstritten. Unser Dorf Als unser Hachum war noch klein kannt` jeder jeden und was sein. Freut` einer sich, dann waren alle froh, weint` einer gar, gleich taten`s alle so. Litt einer Not, so sprangen alle ein, ging`s einem gut, dann tranken alle Wein. Ward aufgebaut, war jeder Zimmermann. War was im Weg, zeigt jeder, dass er räumen kann. In solcher Haltung wuchs der Ort, ward vielen Heimat, guter Hort, Geschlechter haben voller Kraft für unser Dorf selbstlos geschafft. Mit diesem Erbgut gilt`s zu leben mit heißem Herzen, frohem Streben und jedem, der zur Zeit hier wohnt, gilt dieser Rat: An`s Werk, es hat sich stets gelohnt! Unsere Dorfgemeinschaft In uns`rem Dorf der Willibald als ganz besond`rer  Bursche galt. Mal schien er dumm, mal sehr gerissen, oft war er faul, manchmal beflissen. Geneckt wurd er von jedermann, er duldet`s oft, doch dann und wann wehrt er sich bissig, laut und dreist, wie`s dieser Kurzbericht beweist. Als er zwei Ochsen trieb nach Haus schaut froh ein Mann zum Fenster raus und höhnt: "Drei Ochsen welch ein Spaß! Wo wollt Ihr hin? Schnell, sagt mir das!" Der Willibald drauf grinset breit und zu dem Mann am Fenster schreit er deutlich hörbar: "Ach! O `weih! Am vierten zieh`n wir grad vorbei!" Vier Ochsen Hachumer Verse (C) der Webseite 2009-2014 by Renate Voigt Verse 1 Willkommen auf   www.hachum.net
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